Die Zahlen belegen: Das Angebot von donum vitae wird stark nachgefragt – und hat sich in den 25 Jahren seit der Gründung ständig erweitert.
In den letzten Jahren treten zunehmend psychosoziale Fragestellungen in den Vordergrund: Fragen rund um Partnerschaft, Familie, Lebensplanung, Zukunftsängste – und immer häufiger auch um Trauer und Verlust. Die Trauer hat in unserem Beratungskontext oft einen besonderen Hintergrund. Sie betrifft Kinder, die nicht auf die Welt gekommen oder sehr früh verstorben sind, Abschiede nach Fehl- oder Totgeburten, aber auch Verlusterfahrungen im Zusammenhang mit schwierigen Schwangerschaftsverläufen oder belastenden Entscheidungen. Diese Form der Trauer ist oft still, wenig sichtbar und gesellschaftlich nur begrenzt anerkannt. Umso wichtiger ist es, betroffenen Frauen und Familien einen geschützten Raum zu bieten, in dem Trauer, Schuldgefühle, Fragen und widersprüchliche Gefühle ihren Platz haben dürfen. ...