Landesverband
donum vitae in
Baden-Württemberg e.V.
Friedrichstr. 3
69117 Heidelberg
Tel. 062 21 / 43 40 282

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSW DE 33 STG
IBAN:
DE11 60120500 0001717400

Sie sind hier: Aktuell > Presse > Presse 2009

Presse 2009

Südkurier, 14.11.09

Donum vitae Kreisverein Hochrhein: Zahl der Beratungen nimmt zu

Tiengen: Auf ein arbeitsreiches Vereinsjahr können die Mitlieder von donum vitae Hochrhein zurückblicken. Bei der Hauptversammlung nannte Stefanie Schwenninger vom Vorstand als wichtige Aufgaben für 2010 die Festigung der Vorstandsarbeit und die Verbesserung von Arbeitsabläufen. Auch sei es wichtig, Mitglieder zu werben und im östlichen Landkreis präsenter zu werden. Zu den Schwangerschaftskonfliktberatungen erklärte Sozialarbeiterin Christina Huttner, dass nur ein kleiner Teil der Männer die Frauen zu den Beratungen begleiten würden. Sie nannte es erfreulich, dass sich einige Frauen nach der Beratung doch für das Kind für das Kind entschieden hätten. (…) Die Anzahl der Schwangerenberatungen pro Frau ist im letzten Vereinsjahr deutlich gestiegen. Außerdem nehme, so berichtete Sozialpädagogin Justina Störk, die Zahl der Rückmeldungen zu, die darüber Auskunft geben, wie sich die Frauen entschieden hätten. (…). Nach der Entlastung des Vorstandes wählten die Mitglieder Verena Zeiher aus St. Blasien zur neuen Vorsitzenden. Die bisherige Vorsitzende Dagmar Reinker trat aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an.

Schwarzwälder Bote, 29.10.09

donum vitae Kreisverein Rottweil: Haas: Balsam für Seele
Bundestagspräsident beeindruckt Mitglieder

Kreis Rottweil:Tief beeindruckt war die Delegation des donum vitae-Kreisverbandes Rottweil beim Festakt anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesverbandes in Berlin, besonders von der Rede des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert. Dieser würdigte Engagement, Mut und Arbeit von donum vitae. Da die deutsche katholische Kirche durch ihren Ausstieg auf diesem wichtigen kirchlichen Gebiet nicht mehr in wirkungsvoller Weise präsent sein könne, sei durch donum vitae eine Lücke erstaunlich gut verhindert worden, so Lammert. So war es nach der Schilderung des Kreisvorsitzenden Hubert Haas für die Teilnehmer Balsam für die Seele aus berufenem Munde und argumentativ begründet eine volle Bestätigung der oft unter Beschuss stehenden Arbeit zu erhalten. Auch der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Huber, bedauerte als Gastredner, dass die katholische Kirche die zunächst gemeinsam gefundene Linie später verlassen habe. „Innerlich gefestigt und mit neuem Mut“, so Haas, „kehrte die Rottweiler Delegation aus Berlin zurück.“

Schwarzwälder Bote, 12.10.09

donum vitae Kreisverein Rottweil: Lob und Anerkennung. donum vitae lädt zum Tag der offenen Tür

Kreis Rottweil. Viele Zeicheninnerer Verbundenheit konnten die Verantwortlichen von donum vitae laut eigenen Angaben beim Tag der offenen Tür spüren. Anerkennende Worte gab es für die erfolgreiche Präventionsarbeit und besonders für die Beratungsarbeit, bei der neben dem Schutz des ungeborenen Lebens- naturgemäß m Stillen Frauen in größten Nöten wirkungsvoll geholfen werde. Dekan Zepf wählte bei der Feier als Schriftstelle das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Dieses Gleichnis gebe Ansporn, nicht heraushaltend wegzuschauen. Es gelte, die Menschen in ihrer Not erreichen zu wollen, sie ernst- und anzunehmen und ihnen einfühlsam zu helfen. auch wenn dies mit großen Mühen verbunden sei. Vorsitzender Hubert Haas gab seiner Freude Ausdruck, so viele Persönlichkeiten begrüßen zu können. Er würdigte die Unterstützung des neuen Vermieters Axel Spreter und betonte, dass mit den neuen Bäumen ein idealer platz gefunden worden sei. Sozialdezernent Bernd Hamann betonte, dass die Wertschätzung der Beratungs- und Präventionsarbeit auch durch den Zuschuss des Kreises zum Ausdruck komme. Bert Degenhard, Mitglied des Bundes- und Landesvorstands von donum vitae, würdigte das besondere Engagement des Kreisverbands. ganze Tag war ausgefüllt mit guten Gesprächen, -durch die Vorstand und Beraterinnen ermutigt wurden, ihr Engagement für die gute Sache fortzusetzen, so Haas.

Neue Rottweiler Zeitung, 5.10.09

Donum vitae Kreisverein Rottweil „Tag der offenen Tür“ bei donum vitae ein Erfolg

Erfolgreiche Präventionsarbeit gewürdigt

ROTTWEIL, 5. Oktober (pm) - Viele Zeichen innerer Verbundenheit konnten die Verantwortlichen von donum vitae beim „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Samstag erspüren. Anerkennende Worte gab es für die erfolgreiche Präventionsarbeit und besonders für die Beratungsarbeit, bei der neben dem Schutz des ungeborenen Lebens - naturgemäß im Stillen - Frauen in größten Nöten wirkungsvoll geholfen werde.

Dekan Zepf wählte bei der Einweihungsfeier als Schriftstelle das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Dieses Gleichnis gebe Ansporn, nicht heraushaltend wegzuschauen beziehungsweise an den Nöten unbeteiligt vorüber zu gehen. Es gelte die Menschen in ihrer tatsächlichen Not erreichen zu wollen, sie ernst- und anzunehmen und ihnen einfühlsam zu helfen auch wenn dies mit großen Mühen und Unannehmlichkeiten verbunden sei. Hierfür sollten alle Hilfesuchenden und deren Helfer letztlich auf den Segen Gottes bauen, den es zu erflehen gelte.

Vorsitzender Hubert Haas gab bei der Begrüßung seiner Freude Ausdruck, so viele bekannte Persönlichkeiten aus dem kirchlichen und staatlichen Bereich begrüßen zu können. Er würdigte die Unterstützung des neuen Vermieters Axel Spreter und betonte, dass mit den neuen Räumen ein idealer Platz gefunden worden sei. Der zentrale und doch geschützte Platz mit behindertengerechtem Zugang könne auch für ortsunkundige Klientinnen leicht erklärt werden und sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Sozialdezernent Bernd Hamann überbrachte die Glückwünsche des verhinderten Landrats Dr. Michel und betonte, dass die Wertschätzung der Beratungs- und Präventionsarbeit auch durch den Zuschuss des Landkreises zum Ausdruck komme. Bert Degenhard – Mitglied des Bundes- und Landesvorstandes von donum vitae - würdigte das besondere Engagement des Kreisverbandes Rottweil und überbrachte persönliche Grüße der Bundesvorsitzenden Rita Waschbüsch und der Landesvorsitzenden Angela Schmid.

Der ganze Tag war ausgefüllt mit guten Gesprächen, durch die Vorstand und Beraterinnen ermutigt wurden, Ihr Engagement für die gute Sache fortzusetzen.


 

Rhein-Neckar-Zeitung, 06/09

Donum vitae Heidelberg: In Workshops werden Siebtklässler der Turmschule in Leimen über Teenagerschwangerschaften aufgeklärt

(….) Bundesweit wurden 2008 bei Mädchen unter 15 Jahren 475 Schwangerschaftsabbrüche registriert. Bei Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren wurden sogar 4872 Schwangerschaftsabbrüche gezählt: Zahlen, die Angela Weisgerber, Klassenlehrerin der 7a der Leimener Turmschule zum Handeln veranlassten. Sie nahm das Angebot des Heidelberger Vereins „donum vitae“ an und baute in ihren Aufklärungsunterricht zwei Workshoptage ein.

Beim ersten Workshoptag setzten die beiden Beraterinnen Stefanie Lauterbach und Sarah Wytopil auf Aufklärung und hatten den Videofilm „Jung und schwanger“ mitgebracht, in dem einige junge Mädchen zu Wort kamen, die während ihrer Schulzeit schwanger wurden. „Wir wollen erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler verantwortlich mit ihrer Sexualität umgehen“, erklärten die beiden Referentinnen.(…)

Der Film zeigte neben Berichten über Schwangerschaft und Geburt auch die Veränderungen, die ein Leben mit einem Baby mit sich bringt - wie beispielsweise Schlafverzicht oder schlechtere Chancen bei der Ausbildungsplatz- und Stellensuche. Auf der anderen Seite machten die Mädchen aber auch deutlich, dass sie ihr Kind nicht mehr missen möchten. „Eine Schwangerschaft ist kein Weltuntergang. Es geht immer irgendwie weiter“, versicherten die Referentinnen. (…)

Das Thema des zweiten Workshoptags in der Klasse war „Verhütungsmittel und das erste Mal“, in einer Kooperation von donum vitae mit Frauenärztin Dr. Susanne Haller aus.

SZ Sigmaringen, 04/09

Donum vitae Sigmaringen: Diskussion über Pränataldiagnostik und neue Abtreibungsgesetzesentwürfe

Nach der zwölften Schwangerschaftswoche ist eine Abtreibung im Fall einer medizinischen Indikation möglich, bislang ohne Beratung oder Bedenkzeit. Dies soll sich jetzt ändern. Bei einer Podiumsdiskussion, veranstaltet von Donum Vitae Sigmaringen, standen die neuen Gesetzesentwürfe und die möglichen Folgen im Mittelpunkt. Die aktuelle gesetzliche Situation halten viele Politiker für unbefriedigend, weil sie die Belange des Kindes nicht berücksichtigt. Darum wird derzeit ein neues Gesetz entworfen. Zur Diskussion über diese Entwürfe hat Donum Vitae Sigamringen fünf Persönlichkeiten aus dem Kreis eingeladen: Thomas Bareiß, CDU-Abgeordneter, die evangelische Theologin Brunhilde Raiser aus Mengen, die Frauenärztin Dr. Sonja Benz vom Sigmaringer Kreiskrankenhaus, den Krankenhausseelsorger Hermann Brodmann und die SPD-Bundestagskandidatin Angela Godawa. Für eine umfangreiche psychosoziale Beratung und die „obligatorische dreitägige Bedenkzeit“ sprach sich Dr. Sonja Brenz aus. Thomas Bareiß vertrat die Ansicht, der Arzt müsse grundsätzlich beraten und Info-Material aushändigen, im Falle einer Nichtberatung solle ihm eine hohe Geldstrafe drohen. Brunhilde Raiser plädierte für eine Beratung vor und nach der Pränataluntersuchung. Die Theologin empfahl, die Debatte über Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch bei einer medizinischen Indikation differenziert zu führen und sie nicht den Parlamentariern zu überlassen. Ausführlich diskutierte die Runde über die Grenzen und Unsicherheiten der Pränataldiagnostik und die enorme Belastung für die Eltern. Diese, so gab Angela Godawa zu bedenken, stünden heute unter dem Druck, perfekte Kinder auf die Welt zu bringen. Deshalb sei eine qualifizierte und ortsnahe Beratung notwendig. Hermann Brodmann mahnte, darüber nachzudenken, was die heutige Gesellschaft für einen Gesundheitsbegriff entwickelt habe.

„Schwarzwälder Bote“, 21.03.09
Donum vitae Rottweil:
Armutsrisiko durch Schwangerschaft wird größer

Die Anzahl der Frauen, die im Kreis Rottweil in ihrer Notsituation eine Abtreibung in Erwägung zogen und deshalb zur Konfliktberatung von donum vitae gingen, hat im Jahr 2008 um 15 Prozent abgenommen. Im Jahresbericht von donum vitae Rottweil wurde aber auch deutlich, dass Schwangerschaft immer mehr zum Armutsrisiko wird.
138 Frauen kamen im vergangenen Jahr zur Konfliktberatung, während in den vergangenen sechs Jahren die Zahlen zwischen 163 und 166 schwankten.

Weiter gestiegen ist jedoch die Zahl der Beratungsgespräche, weil zunehmend Mehrfachgespräche nötig waren. Dieser Anstieg zeige, so donum-vitae Kreisvorsitzender Hubert Haas, dass immer mehr Frauen ihre Entscheidung sehr gründlich abwägen und nach Auswegen suchen, um die anstehenden Probleme zu lösen. Dagegen zeige es ihm „als belastende Tendenz“, dass Schwangerschaft immer mehr zum Armutsrisiko werde. So habe sich bei der Konfliktberatung der Anteil derer, die als eine der Ursachen für die Erwägung eines Schwangerschaftsabbruchs finanzielle Gründe angaben, von 25,8 auf 48,5 Prozent erhöht. (...).

Zusätzlich zur Unterstützung des Lebensrechts des Kindes gelte es für donum vitae, den Frauen wirkungsvoll zu helfen, beispielsweise bei Behördenkontakten und Antragsstellungen. Wo die öffentliche Unterstützung zur Entscheidung für das Kind nicht ausreichte, gab der Verein im vergangenen Jahr aus Eigenmitteln Zuschüsse in Höhe von 1500 Euro. In mehr als 23 Präventionsveranstaltungen wurden für über 500 Jugendliche in Schulen und Firmgruppen bei Workshops Lebenshilfen vermittelt und Beratung zur Verhütung gegeben.